Naturheilpraxis Barbara Baranek

Praxis für biologische und bioenergetische Therapieverfahren

Phytotherapie

Der griechische Wortteil "phyto-" bedeutet Pflanze oder Gewächs, "therapeia" ist die Pflege. Phytotherapie bedeutet also soviel wie Heilen mit Pflanzen und ist wohl eine 
der ältesten Therapieformen überhaupt.

Für einige Pflanzen ist das Wissen um ihre Wirkung bereits seit mehr als 6.000 Jahren bekannt. Und Heilpflanzen waren auch die Basis für viele der heute auf chemischem 
Wege synthetisierten Medikamente: Salicylsäure, der Ausgangsstoff des Aspirins stammt ursprünglich aus der Weidenrinde (Salix) oder die Herzglykoside zur 
Herzstärkung wurden aus dem Fingerhut isoliert.

 Nicht zu verwechseln oder gleichzusetzen sind pflanzliche Heilmittel mit homöopathischen Heilmitteln. Phytotherapeutika enthalten die pflanzlichen Inhaltsstoffe in hohen Konzentrationen, wohingegen sie bei Homöopathika teilweise so stark verdünnt sind, dass physikalisch kein Wirkstoff mehr nachzuweisen ist.

Nach den Vorstellungen der Homöopathie sollen die verdünnten Pflanzenextrakte eher die Selbstregulationskräfte des Körpers anregen. Dabei kommt dem "Wesen" der Pflanze 
eine wichtige Bedeutung zu. Phytomediziner sehen dagegen die Inhaltsstoffe der Pflanze als direkten Auslöser der pharmakologischen Wirkung an. Eine Sichtweise, die 
sich mit der naturwissenschaftlich ausgerichteten "Schulmedizin" deckt. Daher können die Einsatzgebiete einer Heilpflanze in der Phytomedizin und Homöopathie durchaus 
unterschiedlich sein.
Quelle: AOK

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